Wir beantworten Ihre Fragen!

Wann tritt das Klimaschutzprogramm 2030 in Kraft?

Bei den im September festgelegten Eckpunkten handelte es sich um Vorschläge, die zunächst nicht verbindlich waren.
Ende Oktober wurden einige der vorgeschlagenen Maßnahmen in den Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz aufgenommen.
Dieser Gesetzentwurf wurde inzwischen vom Bundeskabinett beschlossen.
Nun muss es die Abstimmung im Bundestag erfolgreich absolvieren. Geplant ist, die gesetzlichen Grundlagen
für die Umsetzung im Jahr 2019 zu schaffen.
Bis dahin können sich Änderungen an einzelnen Programminhalten ergeben.

Kann ich meine Ölheizung auch in Zukunft nutzen?

Ja, Sie können Ihre Ölheizung weiterhin nutzen.
Das Klimaschutzprogramm sieht kein Verbot von Ölheizungen vor.
Auch in Zukunft können Sie mit Ihrer bestehenden Anlage heizen.

Welche neuen Regelungen gelten für Ölheizungen?

Ab 2026 sollen neue Ölheizungen nur noch eingebaut werden dürfen, wenn sie Teil einer Hybridheizung sind.
Von da an müssen neue Ölheizungen also mit Heizsystemen kombiniert werden,
die Erneuerbare Energien nutzen wie beispielsweise Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen.
Gefördert werden soll die Umstellung mit einer „Austauschprämie“.
Auch über 2026 hinaus können unabhängige Ölheizungen modernisiert und eingebaut werden.
Voraussetzung ist, dass kein Gas-/Wärmenetz vorhanden und die Einbindung Erneuerbarer Energien
nicht möglich ist.

Wird die Modernisierung bestehender Anlagen weiterhin gefördert?

Ja, noch bis mindestens Ende 2019 erhalten Sie für den Einbau eines ÖlBrennwertgeräts eine staatliche Förderung.
Mit der Aktion „Besser flüssig bleiben“ des Instituts für Wärme- und Oeltechnik sichern Sie sich ganz
einfach einen Zuschuss aus dem passenden Förderprogramm.

Welche Auswirkungen hat die CO2-Bepreisung?

Ab 2021 wird es voraussichtlich einen CO2-Preis für fossile Brenn- und Kraftstoffe geben.
Für Heizöl soll er zunächst 3 Cent pro Liter betragen, 2025 dann 10 Cent/Liter.